Sonntag, 8. Januar 2017

08.01.17 Buenos Aires

Gestern Abend spät haben wir erfahren, dass unser Ausflug in Buenos Aires stattfinden wird. Nach Mitternacht als wir schon fest und tief schliefen, wurden wir plötzlich durch eine Lautsprecher-Durchsage aus unseren Träumen gerissen. Der Kapitän oder der Erste Offizier mahnte alle Passagiere, sich vorsichtig zu bewegen sich festzuhalten, da heftige Winde unser Schiff, bei einem Wendemanöver, zum Schaukeln bringen würden. Uns im Bett betrifft es nicht und darum sind wir etwas verärgert, weil man uns deswegen weckt. Es betrifft eigentlich nur die Passagiere an Deck oder in den Bars.


Um 9.00 Uhr startet unsere City-Tour.




Buenos Aires ist die Hauptstadt von Argentinien. Der Name kommt von einer Schutzheiligen der Seefahrer „Santa Maria del Buen Ayre“ (auf Deutsch: Heilige Maria des guten Windes). Buenos Aires liegt am Rio de la Plata. Die Stadt wird auch als Paris von Südamerika bezeichnet. Hier findet man europäisch geprägte Bauten, viele interessante unterschiedlich gefärbte Viertel, eine Vielzahl an Gourmetküchentempeln und tolle Einkaufsmöglichkeiten. Nicht zu vergessen ist, dass Buenos Aires die Welthauptstadt des Tangos ist.

Hier einige Bilder:


Parque de la Flor und das Denkmal von Evita Peron.








Im Cementero de la Recoleta ist auch das Grab von Eva (Evita) Peron zu finden. Sie starb bereits mit 32 Jahren an Krebs. Sie war die zweite Frau Peron’s und wurde berühmt, weil sie sich für arme Menschen einsetzte.



Im Stadtteil La Boca ist das berühmte Fussballstadion der Boca Juniors.

Hier probieren René und ich einige Tango-Schritte. Leider mit wenig Erfolg doch ziemlich „elegant“. - Der Papst winkt uns dabei zu





Stadtteil La Boca – Juhuiiiii wir haben WLAN. Regina und ich sind mit unseren Lieben in der Schweiz am Chatten.



Nebenan das Armen-Viertel. Die sogenannten Favela’s von Buenos Aires.



Im Gegensatz dazu das saubere Stadtzentrum mit der Puente de la Mujer (übersetzt Frauenbrücke oder Women’s Bridge)






Casa Rosada. Vom Balkon aus sprach Evita Peron zu Tausenden ihrer Anhänger.



El Obelisco (Obelisk)


René beim Essen. Man beachte die Sonnenbrille. Dazu gibt es später noch eine Geschichte.



Gegen 13.00 Uhr geht unsere Stadtrundfahrt zu Ende. Wir haben die Möglichkeit auf eigene Faust die Stadt zu erkunden und mit einem späteren Shuttle wieder zurück zum Schiff zu fahren. Regina und Rolf fahren gleich wieder zum Schiff zurück. René und ich bleiben noch alleine in der Stadt. Von unserer Reiseleiterin haben wir erfahren, dass die Calle Florida (Floridastrasse) eine beliebte Fussgängerzone mit vielen Geschäften, Kaffees und Restaurants ist.

Ich kenne René mittlerweile schon 37 Jahre und wir haben schon viele Reisen zusammen gemacht. Ich weiss auch, dass er immer gerne dort hin geht, wo es wenige Touristen gibt. Also biegen wir von der Calle Florida ab und gelangen in eine nicht mehr so schöne und saubere Strasse. Plötzlich wird René von einem kleinen Argentinier angerempelt und schon ist die Sonnenbrille weg. - So schnell reagieren habe ich René noch nie gesehen. - Er rennt dem Dieb hinterher, packt ihn an den Schultern und reisst ihn zu Boden. Sie Sonnenbrille fliegt auch weg und ich nehme diese gleich zu mir. Wir laufen dann schnell weiter und entscheiden uns, gleich wieder zum Schiff zurückzukehren. Es ist auch schon 15.00 Uhr. Ab 17.30 Uhr sollten alle Passagiere wieder an Bord sein.







An Bord treffen wir auch gleich Regina und Rolf wieder. Bei einem Drink tauschen wir unsere Erfahrungen vom Tag aus. Wir sind gut gelaunt – aber nicht lange. Der Kapitän teilt über die Lautsprecher mit, dass wir morgen in Montevideo keinen freien Pier zum Anlegen bekommen. Durch den Todesfall sind wir 1 Tag zu spät. Wir brauchen aber dringend Proviant und das Schiff muss aufgetankt werden. Wie sich der morgige Tag gestalten wird, lest ihr morgen.

Fest steht, dass unser Ausflug in Montevideo (Uruguay) ins Wasser fällt.



Gegen 19.30 Uhr ist es dann soweit und es heisst Leinen los.




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