Samstag, 7. Januar 2017

07.01.17 Auf See (3.Tag)

Den Abend vom 06. Januar verbringen wir mit Regina und Rolf. Nach einem feinen Essen im Michelangelo gehen René und ich noch ins Kino (Movie under the sky). Bei unserer Rückkehr um ca. 23.30 Uhr ist unser Briefkasten richtig überfüllt von Informationen für den nächsten Tag.



Um 08.00 Uhr gehen wir wieder einige Runden auf dem Panoramadeck laufen/joggen und anschliessend Frühstücken. Den ganzen Morgen schon, fahren wir auf dem Rio de la Plata. Das ist eine trichterförmige Mündung der Flüsse Rio Paraná und Rio Uruguay in den Atlantik. Um 11.00 Uhr erreicht uns eine Durchsage vom Kapitän: „Die Crown Princess kann Buenos Aires um 18.00 Uhr anlaufen. Der Anlegeplatz ist bestätigt und es gibt eine Overnight (Übernachtung) in Buenos Aires.“ - Heute sollen ca. 500 Passagiere von Bord gehen und ca. 700 zusteigen. Für diese Passagiere verzögert sich nun das Ein- und Ausschiffen auch. Vor allem für die Verwandten des Verstorbenen ist es wohl unerträglich. Sie wollen sicher so schnell wie möglich das Schiff verlassen.


Wir schmieden schon Pläne, heute ab 19.00 Uhr von Bord zu gehen und Buenos Aires by Night zu erleben. Den Nachmittag verbringen wir mit Kartenspielen auf Deck.















Um 15.00 Uhr die nächste Durchsage vom Kapitän. – Unser Schiff steht still!!!!!! - Im Kanal, in welchem wir fahren, liegt 25 Meter über dem Meeresspiegel. Das Wasser des Rio de la Plate in Buenos Aires ist durch lehmigen Schlamm ganz trüb und weist nur eine geringe Tiefen auf. In der Regel unter 20 Meter. Dadurch müssen Schiffe mit grösserem Tiefgang speziell ausgebaggerte Fahrrinnen benutzen. So auch unsere Crown Princess.
Um 17.00 Uhr erneut eine Durchsage, dass wir erst um 21.30 Uhr wieder losfahren können. Bis zum Hafen von Buenos Aires sind es noch 2 Fahrstunden. Also wird es wohl nichts mit Buenos Aires by Night. Wir hoffen nur, dass unser geplanter Ausflug (welcher heute hätte stattfinden sollen) morgen auf dem Programm steht. Einige Passagiere sind verärgert über diese Verschiebungen. Wir aber nicht - geniessen die Reise trotzdem und haben Verständnis, dass sich durch den Todesfall des Passagiers das ganze Programm verzögert hat.



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